Angststörungen bei Jugendlichen: Hilfe und Tipps
Angststörungen bei Jugendlichen nehmen deutlich zu. Das hat viele Gründe: Das Gehirn befindet sich in der Adoleszenz in einem grossen Umbau, gleichzeitig wirken Leistungsdruck, Zukunftssorgen und der ständige Vergleich in sozialen Medien. Kein Wunder, dass viele junge Menschen unter Druck geraten.
Typische Anzeichen
Angst zeigt sich bei Jugendlichen oft anders als bei Erwachsenen: Rückzug, Reizbarkeit, Schlafprobleme, körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Vermeidung von Schule oder sozialen Situationen. Soziale Medien können den Druck verstärken – der ständige Vergleich und die Angst, etwas zu verpassen, halten das Nervensystem in Anspannung.
Wie Hypnose und Coaching unterstützen können
Hypnose und Mental-Coaching können jungen Menschen helfen, das Nervensystem zu beruhigen, belastende Glaubenssätze zu lösen und Selbstvertrauen aufzubauen. Wichtig ist ein behutsames, altersgerechtes Vorgehen – und die Einbindung der Eltern, wo es passt.
Wichtig: Hol dir Unterstützung
Anhaltende oder starke Angst gehört in fachkundige Hände. Wende dich an die Kinder- und Hausärztin oder eine kinder- und jugendpsychiatrische Fachstelle. In der Schweiz beraten kostenlos und rund um die Uhr:
- Pro Juventute – Beratung 147 (Telefon 147) für Kinder und Jugendliche
- Die Dargebotene Hand – Tel. 143 für alle
Hypnose und Mental-Coaching ergänzen eine solche Behandlung, ersetzen sie aber nicht. Mehr zum Thema auf der Seite Ängste, Phobien & Panik. Für ein unverbindliches Erstgespräch bin ich gerne da.